31.05.12

Ich bin anders...

Anders ist anders. Aber anders ist nicht falsch. Anders ist gut. 

Wer stimmt mir zu? Rumzulaufen und sich zu benehmen wie 80 % der anderen auf der Welt ist doch langweilig. Auffallen ist die neue Devise, weshalb mein Lebensmotto auch wie folgt lautet: Schwimme gegen den Strom. Das macht die Arme stärker. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, nie das zu tun, was andere von mir wollen oder erwarten. Wenn meine Eltern möchten, dass ich jetzt "JA" sage, dann können sie immer mit einem "NEIN" rechnen. Natürlich gefolgt von einem Lächeln, denn ich bin ein wohlerzogenes und kein Problemkind. Deshalb bin ich auch die einzige aus meinem Freundeskreis, die keinen Führerschein hat und immer noch mit dem Moped über den Asphalt fegt. Ok, dies liegt vielleicht auch daran, dass ich mein Geld für meine Wohnung, und somit für meinen Traum selbständig zu sein, geopfert habe und deshalb keine Moneten mehr für ein Auto geschweige denn für die Prüfung übrig habe. Doch scheiss drauf. Ich habe jeden Tag sturmfrei. Das war den Verzicht wert. Meine Haarfarbe ist ein weiteres Indiz auf meinen Lebensstil. Ich lief 19 Jahre mit meiner Naturhaarfarbe rum (dunkelbraun). Gut, manchmal hatte ich auch gesündigt und mir rote oder blonde Strähnen verpassen lassen (was für ne bekloppte Idee), aber sonst lief mein Kopf immer gleich rum. Bis zu meinem 18. Geburtstag. Da habe ich einen neuen Abschnitt begonnen; wortwörtlich. Ich schnitt mir die Haare von seeeeehr lang auf seeeehr kurz. Im Nachhinein bereue ich's. Aber in dem Moment hat es sich gut und befreiend angefühlt. Jetzt gebe ich alles, dass die Haare wachsen und wachsen. Extensions habe ich schon ausprobiert, aber mit den Dingern komme ich einfach nicht klar. Zu Zeit intensiv. Ja und seit einigen Monaten laufe ich jetzt auch noch als Pumukel rum. Ja, ich liebe es anders zu sein und rate es jedem anderen auch. Sei ein Individuum!


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