30.06.17

BOGENSCHIESSEN


Guten Morgen Bubus

Gestern Abend war ich zum ersten Mal Bogenschiessen. Dies im Rahmen eines Geschäftanlasses. Ich kannte Bogenschiessen nur von Robin Hood oder Wilhelm Tell. Mein Cousin hat diesen Sport auch mal für einige Jahre praktiziert. Aber sonst hatte ich keinen Plan davon. 

Klar, als ich noch ganz klein war, hat mir mein Vater früher aus zwei Stecken und einem Faden einen Bogen gebastelt und ich habe damit gespielt, aber wie ich feststellen musste, hatte das mit dem richtigem Bogenschiessen nicht ganz so viel zu tun. 

Das ganze fand im Bogensportzentrum Zürich beim ehemaligen Weltmeister und Weltrekordhalter Kurt Nünlist statt. Er hat uns erst in die Geschichte des Bogenschiessens eingeführt und ich durfte erfahren, dass meine Vorfahren, die Mongolen, ziemlich gut darin waren und die Chinesen deshalb auch die Chinesische Mauer erbauen mussten. Danach gab es eine persönliche Einführung, wie man richtig mit dem Bogen umgeht und den Pfeil abschiesst (Atemtechnik, Haltung, usw.). Joa, und dann durften wir üben. 

Der erste Schuss war ein Volltreffer. Schön ins Gelb. Danach wurde ich mit jedem Schuss schlechter. Begründung hierfür war später, dass ich zu lange mit dem Abschiessen gewartet hatte. So lange, dass mein Arm schon zu zittern begann. Man sollte eig. zielen, fokussieren und dann direkt schiessen. Das habe ich dann später auch umgesetzt und so landete fast jeder Schuss im gelben Kreis (woher kommt das mit dem ins Schwarze treffen...versteh ich nicht).

Nach dem Üben gab es unter allen Teilnehmern, die wollten, einen Wettbewerb. Ich wurde mit 101 Punkten dritte. 

Fazit: Bogenschiessen macht echt unheimlich viel Spass und beruhigt ungemein. Zudem fühlt man sich richtig stark damit, weil der Bogen/Pfeil beim Abschuss eine riesige Wucht aufbringt (und eine schlechte Figur macht man dabei auch nicht ,-D). 

Es war echt unheimlich cool. Kann ich jedem nur empfehlen. 


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