12.01.18

ALL ABOUT BRAIDS


Hey Bubus

Ich habe meine Braids nun genau vier Wochen auf meinen Kopf getragen. Ich bin dadurch nicht zum Braids-Spezialisten geworden, aber dennoch möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Braids sind ziemlich cool und ziemlich einfach. Sobald man sie hat, hat man damit nicht viel Aufwand uns sie lassen sich total einfach zu verschiedenen Looks stylen. Man braucht dafür euch keine Klammern oder Haargummis mehr, denn Braids kann man einfach knoten. Dazu gibt es tausende Videos auf Youtube. 

Das Reinflechten mit Kunsthaar hat bei meiner Haarlänge aufgerundet 9 Stunden gedauert. Meine Flechterin (kann man das so sagen?) und ich, haben es aber auch sehr gemütlich genommen und viel geredet. Es ginge also sicher auch schneller. Die Haare waren schlussendlich bis unter mein Gesäss lang. Nach dem Frisieren waren sie kurz oberhalb meines Gesässes.

Die Kunsthaare wurden mit einem speziellen Fett an meinen Ansatz geflochten. So zieht es weniger und es werden weniger Haare ausgerissen. Ebenfalls pflegt es etwas die Kopfhaut, die durchs Flechten gereizt wird.

Zum Schlafen wickelt ihr eure Haare in ein Tuch. Das hilft, dass eure Braids immer frisch und gepflegt aussehen. So fisseln sie nicht aus und auch der Ansatz an der Kopfhaut bleibt immer schön. Ich habe dafür verschiedene Tutorials auf Youtube angeguckt und verschiedene Bindetechniken mit einen gewöhnlichen leichten Stoffschahl ausprobiert. Die einen waren bequemer zum Schlafen, die anderen weniger. Da muss glaube ich jeder seine eigenen Erfahrungen machen und hängt whs. auch damit zusammen, was für ein Kissen ihr habt und was für ein Volumen an Haaren da ist. 


Ich habe meine Braids wie meine normalen Haare sonst auch einmal pro Woche gewaschen. Jedoch kann man die Haare nicht so waschen, wie man sich das gewohnt ist, sondern man mischt das Shampoo (ich habe extra ein Anti-Schuppenshampoo mit pflegender Formel für juckende und trockene Kopfhaut genommen) mit Wasser, so dass man es sich über die Kopfhaut kippen kann. Das spühlt man dann wieder aus und lässt die Haare nach kurzem Abtrocknen Lufttrocknen. Man könnte sie auch föhnen, aber das mache ich sonst auch nie und es würde whs. so lange dauern, dass mir der Arm abfallen würde.

An der Luft trocknen die Haare ca. in sechs Stunden. Je nach dem, ob ihr drinnen oder draussen seid und was ihr dabei macht und ihr die Haare trägt.

Braids kann man bis drei Monate drin lassen. Jedoch müsst ihr wissen, dass eure Haare wachsen und je mehr sie raus wachsen, desto mehr ziehen die Kunsthaare an eurer Kopfhaut. Zudem fallen euch während dieser Zeit Haare aus und somit wird die Strähne, an denen die Kunsthaare hängen, immer dünner, was bedeutet, dass das Gewicht irgendwann Haare ausreissen wird, die im normalen Zyklus nicht rausgefallen wären. Ihr macht euren Haaren somit keinen Gefallen. 

Ich habe meine Braids nach genau vier Wochen rausgenommen. Dies wegen vorher genanntem Grund, aber auch, weil meine Kopfhaut langsam echt zu jucken begann. Es war langsam echt unangenehm. 

Beim Rausnehmen müsst ihr euch ebenfalls wieder Zeit nehmen. Ich habe zusammen mit meinem Freund dreieinhalb Stunden dafür gebraucht. Wir haben das gemütlich vor dem Fernseher gemacht. Geht aber ziemlich in die Arme und ihr müsst echt konzentriert dabei sein und die einzelnen Zöpfe wirklich von A bis Z komplett sauber aufflechten und gucken, dass sich keine Knoten bilden, weil sonst beginnt das Chaos. Wenn ihr aber die Strähne schön aufflechtet, könnt ihr das Kunsthaar am Ansatz dann ganz locker rausziehen. Ich bin echt erschrocken, was für einen Pudel ich auf dem Kopf hatte. Das waren echt viele Kunsthaare. Danach fühlt man sich, als hätte man eine Wolke als Kopf (erstens, weil er so leicht ist und zweitens, weil du effektiv so aussehen wirst). 


Ich habe mir die Enden mit einer Schere abgeschnitten. Das macht die Sache einfacher und es geht einiges schneller. Logisch: ihr schneidet noch vor dem Punkt ab, an dem euer echtes Haar beginnt. Nicht dass ihr noch die eigenen Haare abschneidet. ,-D Dann kann man für die Enden, die sind nämlich immer etwas enger und dünner geflochten, mit einem Spiess als Hilfe den Zopf aufflechten. Geht besser als mit den Fingern. Sobald die Sisyphus-Arbeit aber getan ist, würde ich mit den Fingern weitermachen, weil dann ist das wiederum schneller und einfacher. 

JETZT KOMMT DAS WICHTIGSTE!!! (und das habe ich nicht gemacht - aber die Story folgt im nächsten Post). Ihr müsst eure Haare danach dringend kämmen! Denn in den Wochen, in der ihr die Braids hattet, fallen euch wie gesagt Haare aus. Pro Tag sind das gut 80 Stück. Da kommt ihr auf eine ganz schöne Summe an Haaren, die nun lose in euren kleinen Löckchen sitzen. Unbedingt auskämmen. Die müssen alle weg. Runter und weg. Danach normal Haare waschen und Pflege reinmachen, denn die Haare sind schon etwas strapaziert durch die Zöpfe. 

Tja, ich war so dumm und habe das nicht gemacht. Ich habe dafür bezahlt. Wer mir auf Insta folgt, kann 1:1 zusammenzählen. Aber die Story folgt. Versprochen. Das ganze packe ich dann in einen Post mit dem Namen: Das hätte ich gerne vorher über Braids gewusst. 


Das meinte ich mit der Wolke, denn so sieht man nach den Braids aus. 




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